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Auf unserem heutigen Hotelgelände befand sich die stiftseigene Propsteimühle. Ab 1786 wurde hier Branntwein hergestellt. Als dann im Jahre 1808 das Stift aufgelöst wurde, fiel es an den preußischen Staat, welcher das Gelände an den damaligen Pächter Kratzenstein verkaufte. Aus der Propsteimühle wurde so die „Schlossmühle“, die sich bis ins Jahr 1960 im Besitz der Familie Kratzenstein befand und ihre Funktion als Mühle beibehielt. Die Gebäude wurden durch die „Großhandelsgesellschaft Obst und Gemüse“ als Aufbereitungshof und Zwischenlager genutzt. Nach der politischen Wende von 1989 wurde das Großhandelslager geschlossen.
1997 entstand ein neues Bauwerk, das heutige „Hotel Schlossmühle“.
Am Fuße des Schlossberges, mit Blick auf die Stiftskirche wurde ein Teil der alten Fachwerkspeicher der „Schlossmühle“ zum Hotel umgebaut, der dazugehörige historische Gewölbekeller wurde liebevoll restauriert und ein sich in die mittelalterliche Kulisse integrierender neu geschaffener Hoteltrakt mit Fahrstuhl, Empfang, Restauration, Sauna, Hotelbar, Kaminzimmer mit Bibliothek, Gewölbekeller und Tagungsräumen errichtet.
Unser Vier-Sterne Hotel verfügt heute über 77 Doppel- und Einzelzimmer, sowie Appartements im Alt- und Neubau. In einem Nebengebäude unseres Hotels befinden sich drei 1-Raum und drei 2-Raum Ferienwohnungen.
Man sagt den Quedlinburger Hotelbetten im Allgemeinen nach, sie wären die beliebtesten ihrer Kategorie im Bundesland Sachsen- Anhalt. Die Betten im „Hotel Schlossmühle“ erfüllen jedoch nicht nur diesen Anspruch, sondern sie vermögen auch die Geschichte von der „Propsteimühle“ zum „Hotel Schlossmühle“ zu erzählen!